In meine therapeutische Arbeit fließt sowohl meine wissenschaftlich fundierte ärztliche Ausbildung mit den Schwerpunkten Tiefenpsychologie/Verhaltenstherapie als auch mein naturheilkundlicher Ansatz mit ein.
PSYCHOSOMATIK ist für mich nicht nur ein Schlagwort, sondern die Grundannahme meiner therapeutischen Haltung, nämlich dass Körper und Emotionalität eine von Wechselwirkungen geprägte Einheit bilden.
Sehr häufig erlebe ich, dass Patienten/-innen jahrelang unter körperlichen Symptomen leiden. Trotz gründlicher Diagnostik findet sich keine ausreichende organische Ursache und die rein medizinischen Behandlungsansätze sind frustrierend.
Ich gehöre nicht zu den Behandlern, die die Symptome in „entweder / oder“ einteilen. Ein fehlender organischer Befund heißt nicht, dass der Patient/die Patientin „nichts“ hat. Emotionaler Stress beeinflusst die Funktion vieler Organe, ohne dass das „sichtbar“ gemacht werden kann. Dies geschieht über das vegetative Nervensystem und ist biologisch angelegt. Eine anhaltende emotionale Belastung führt zur Ausschüttung von Botenstoffen wie Adrenalin oder Cortisol; diese lösen vegetative Reaktionen aus, die sich als Symptome verselbstständigen können und sich in Form von Herzrasen, Schwindel, Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen allgemein manifestieren.
Psychotherapie ersetzt nicht die haus- oder fachärztliche Behandlung, sie ist vielmehr eine wertvolle Ergänzung, mit deren Hilfe das Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann. In den meisten Fällen fühlen sich die Patienten durch die Psychotherapie unterstützt, entlastet und ganz allgemein gestärkt.
Durch meine naturheilkundliche Weiterbildung kann ich, da wo es geboten ist, komplementäre Möglichkeiten wie z. B. Phytotherapie oder Ohrakupunktur einbeziehen.